TOP 1 – Vorberatung Haushaltsplanung 2026, 1. Entwurf
Bei dieser Sondersitzung ging es im Wesentlichen um den ersten großen Block, den Verwaltungshaushalt 2026, was sich angesichts des über 200-seitigen Zahlenwerks nicht so einfach erwies.
Während Kämmererin Heinrich anmerkte, dass es sich an vielen Stellen um Kleinbeträge handeln würde die am Ende aber einen großen Betrag ergeben starte die erste Diskussion um „Vermischte Ausgaben“ damit, ob man hier einen Betrag für eine Klausur des neuen Gemeinderats stehen lassen sollte, wofür GR Mäuer plädierte „Das hat uns in den letzten sechs Jahren einfach gefehlt.“
Nach längerer, ergebnisloser Diskussion mahnte GR Schwaiger an, man brauche eine andere zielführendere Herangehensweise „Sonst sitzten wir in vier Wochen noch hier“.
GR Sellmeir fand einen Zahlenfehler (immerhin knapp 60.000€) und stellte die Frage, warum man nicht mit dem Vermögenshaushalt anfängt. Kämmererin Heinrich bestätigte, dass dort deutlich mehr Einsparpotenzial vorhanden sei. Man war sich einig, im Verwaltungshaushalt könne man die vorliegende 2,4 Millionen Euro Lücke nicht schließen.
So wurden kurz noch zwei Ideen diskutiert: Pauschal z.B. 5% in allen Haushaltsstellen zu streichen oder das Ergebnis der Jahresrechnung 2025 als Ansatz zu nehmen. Hier merkte die Kämmererin an, dass die Jahresrechnung frühestens im Herbst fertig sei.
Die große Herausforderung des Abends: Im Zahlenwerk waren alle Haushaltsanforderungen enthalten – und angesichts von 24 einzelnen Dateien und einem Umfang von knapp 380 Seiten schwierig einzeln herauszufinden.
GR Dr. Petermeier lieferte dann einen pragmatischen Ansatz, nachdem er sich am Wochenende die Arbeit gemacht hatte und die teils handschriftlich notierten Mittelanforderungen zu einem Gesamtwerk in Excel zusammengefasst hatte: „Alles streichen was in den Mittelanforderungen nicht als dringlich vermerkt wurde.“ Ergebnis: nur noch 700.000€ statt 2,4 Mio € Minus – damit war man aber schon wieder im Vermögenshaushalt.
Besagte Liste hätte GR Sellmeir gern gleich auf dem Beamer gesehen: „Das alles übersichtlich zusammengefasst wäre die perfekte Diskussionsgrundlage.“ Aus technischen Gründen war dies leider so schnell nicht möglich.
GR Sellmeir bezeichnete das aber als „immer noch Lichtjahre von der schwarzen Null entfernt“ wenn man ohne Kreditaufnahme auskommen müsse, worauf Heinrich anmerkte, dass dies zumindest theoretisch es im Vermögenshaushalt möglich sei.
Mit dieser dritten und letzten Ausflug in den Vermögenshaushalt wurde das Thema Verwaltungshaushalt ohne große Ergebnisse beendet.
Fortsetzung folgt: Am kommenden Dienstag, 24. März um 19:30 geht es mit dem Thema „Vermögenshaushalt“ weiter.

